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Ab in den Süden: 9 Tage Abenteuer mit Globetrotter in Namibia!

Advertorial

Sand. Sterne. Stille. Wenn du uns fragen würdest, mit welchen drei Worten wir Namibia beschreiben würden, wären es genau diese.

Kaum ein anderes Land hat uns bisher so beeindruckt, wie dieses: Hier trifft die Wüste aufs Meer, hier tummeln sich Hunderttausende Robben an der Küste, während sich Elefanten, Nashörner, Giraffen, Zebras und Schakale gemeinsam am Wasserloch versammeln, hier leuchten die Sterne so klar wie nirgendwo sonst, und die Nacht wird zum Abenteuer.

Gemeinsam mit Globetrotter sind wir 9 Tage durch Namibia gereist und waren jeden Tag aufs Neue sprachlos. Wie genau unsere Namibia Rundreise aussah und was du alles für deinen ganz eigenen Roadtrip durchs Land der Weite wissen musst, verraten wir dir in diesem ausführlichen Beitrag!

Ab in den Süden!

9 Tage Abenteuer mit Globetrotter in Namibia!

Tipps und Wissenswertes über Namibia vorweg:

Namibia ist wirklich ein riesiges Land und bietet neben wunderschönen und teils unwirklichen Landschaften auch unendlich viele Abenteuer! Von der Namib, eine der wenigen Küstenwüsten der Welt, über die berühmt-berüchtigte Skelettküste, dem größten Schiffsfriedhof der Welt, bis hin zu beeindruckenden Canyons und Tafelbergen, hier können sich deine Augen kaum satt sehen.

Nicht zu vergessen die beeindruckende Tierwelt: Herden riesiger Elefanten, Nashörner, Löwen, Giraffen, Steinböcke, Oryxantilopen, Strauße, Warzenschweine, Erdhörnchen – die Chancen stehen gut, diesen Tieren während deiner Namibia Rundreise zu begegnen und das insbesondere an den vielen Wasserlöchern im Etosha Nationalpark.

Namibias deutsche Vergangenheit

Das Besondere an Namibia ist aber auch, dass es eine deutsche Vergangenheit hat: Zwischen 1884 und 1915 gehörte das heutige Gebiet Namibias nämlich zu Deutsch-Südwestafrika, bis die Verwaltung anschließend an Südafrika übertragen wurde. Erst 1990 erlangte Namibia die Unabhängigkeit von Südafrika, während Walfischbucht und die Pinguininseln noch bis 1994 zu Südafrika gehörten und erst mit Ende der Apartheid an Namibia übergeben wurden.

Auch heute noch ist von der deutschen Kolonialzeit viel zu spüren: Allein wenn du das Radio in deinem Auto anmachst, tönen deutsche Sätze aus den Lautsprechern. Auch viele der Fernsehsender sind auf Deutsch, genauso wie viele Straßen oder Gewerbe deutsche Namen tragen – besonders auffallend ist das in Swakopmund. Aber auch die Namibier selbst haben zum Teil deutsche Namen und sprechen oftmals geradezu perfektes Deutsch.

Gezahlt wird mit Namibia Dollar oder Südafrikanischen Rand

Namibias Währung ist der Namibia Dollar, abgekürzt NAD oder NAD. Ein Euro entspricht in etwa 17 Namibia Dollar. Zudem wird in Namibia der Südafrikanische Rand (ZAR) als Zahlungsmittel akzeptiert und ist auch viel im Umlauf. Wenn du beispielsweise an einem Automaten Geld abhebst, kann es passieren, dass dieser Südafrikanischen Rand ausspuckt. Auch hier gilt der gleiche Wechselkurs: 1 Euro = 17 ZAR = 17 NAD.

In Namibia herrscht ein heißes und trockenes Klima

Namibia liegt auf der Südhalbkugel und hat ein eher heißes Klima. Während bei uns Sommer ist, herrscht in Namibia Winter und andersrum. Das bedeutet allerdings nicht, dass es hier im Winter kalt ist. Im Genteil: In den Wintermonaten herrschen in Namibia tagsüber durchschnittlich angenehme 20 bis 25 Grad, allerdings können die Temperaturen nachts mancherorts sogar in den Minusbereich fallen. Im Sommer wird es in Namibia hingehen mit 30 bis 35 Grad tagsüber schon deutlich heißer.

In Namibia gibt es zudem eine Trocken- und eine Regenzeit: Während die Regenzeit im November beginnt und im April endet, und zwischen Dezember und März am heftigsten ausfällt, bleibt es im Rest des Jahres größtenteils trocken im Land. Ziemlich besonders ist außerdem, dass Namibia ein arides Klima hat, also sehr trocken ist – sogar so trocken, dass der durchschnittliche Niederschlag geringer ist als die mögliche Verdunstung, sprich: Es verdunstet im Jahr mehr Wasser, als dass es regnet.

Die beste Jahreszeit für eine Namibia Rundreise

Wenn du vor allem wegen der Tiere nach Namibia willst, solltest du in der Trockenzeit ins Land reisen. Hier empfehlen sich insbesondere die Monate August bis Oktober, da sich dann nochmals mehr Tiere um die Wasserlöcher versammeln und die Vegetation noch weniger ausgeprägt ist, sodass sich die Tiere kaum verstecken können. Zudem regnet es in dieser Zeit wirklich so gut wie nie und du wirst fast immer mit einem wolkenlosen, strahlend blauem Himmel begrüßt.

Wenn es dir nicht (nur) um die Tiere geht und du vor allem dem deutschen Winter entfliehen willst, bietet sich natürlich auch der namibische Sommer an. Zwar herrscht dann auch Regenzeit, allerdings musst du nur mit kurzen, dafür aber heftigen Schauern rechnen. Großer Vorteil ist, dass wesentlich weniger Reisende in Namibia unterwegs und die Preise entsprechend günstiger sind. Außerdem ist das Land in dieser Zeit viel farbenfroher, überall grünt und blüht es. Aber: Es wird teilweise wirklich sehr heiß, bis zu 40 Grad, was du natürlich abkönnen musst.

Unser Tipp: Vermeide die Hochsaison zwischen Ende April und Anfang Juni sowie zwischen Ende August und Anfang September. Hier sind nämlich auch viele Namibier selbst und viele Südafrikaner unterwegs, weshalb Unterkünfte schnell ausgebucht und die Preise sehr hoch sind. Stattdessen eignen sich die Monate September bis Oktober sowie Juni und Juli, wobei es dann am kältesten in Namibia ist.

Anreise: mit dem Flieger in knapp 10 Stunden nach Namibia

Die Hauptstadt Windhoek wird tatsächlich nur von wenigen Airlines angeflogen, darunter natürlich von Air Namibia selbst. Die Airline fliegt täglich von Frankfurt am Main nach Windhoek, der Flug dauert 10,5 Stunden und wird nachts ausgeführt. Außerdem fliegt auch Condor Windhoek von Frankfurt direkt an. Andere Airlines wie Lufthansa, Emirates oder Qatar fliegen nur mit einem Zwischenstopp wie beispielsweise in Johannesburg nach Windhoek.

Hinweis: In den deutschen Sommermonaten fliegt zudem Eurowings gleich von mehreren deutschen Flughäfen wie zum Beispiel von Köln-Bonn direkt in die namibische Hauptstadt.

 

 

Der richtige Mietwagen für deine Namibia Rundreise: Geländewagen mit Dachzelt

Namibia ist das Land der Schotterpisten, Sand- und Salzstraßen, weshalb du dir für deine Namibia Rundreise unbedingt einen Geländewagen (4×4) mieten solltest. Außerdem ist Namibia auch ein echtes Camping-Paradies: Fast überall findest du wunderschöne und vor allem günstige Campingplätze. Für einen Stellplatz zahlst du durchschnittlich zwischen 100 und 350 NAD pro Person, das sind also umgerechnet zwischen 5 und 20 Euro. Deshalb solltest du dir gleich eine Art Camper bzw. einen Wagen mit Dachzelt mieten!

Hier können wir Asco Car Hire empfehlen: Das Unternehmen hat mittlerweile eine große Flotte richtig guter Geländewagen, darunter größtenteils Toyota Hilux, aber auch ein paar Land Cruiser. Diese sind je nach Buchung mit einem oder sogar zwei Dachzelten ausgestattet und bieten so bis zu vier Personen Platz.

 

 

Wir haben beispielsweise das Model Toyota Hilux Double Cab 4×4 für 1-2 Personen gemietet. Neben Dachzelt verfügt der Wagen auch über eine gute Camping-Ausrüstung, darunter Camping-Geschirr und -besteck, Gas, Kühlbox, Tisch und Stühle sowie Bettzeug, sodass du für dein Camping-Abenteuer in Namibia bestens gerüstet bist. Noch komfortabler ist dafür das Model Toyota Hilux Bushcamper 4×4 für 1-2 Personen. Dieser bietet kein Dachzelt, sondern ein Klappzelt, sodass du dich auch im Inneren des Autos bequem aufhalten kannst.

Je nach Saison und wie lange du unterwegs bist, liegst du beim Toyota Hilux Double Cab preislich zwischen 74 und 147 Euro pro Tag. Der Bushcamper kostet hingegen zwischen 94 und 187 Euro am Tag. Wenn du zudem die Selbstbeteiligung von standardmäßigen 40.000 NAD (ungefähr 2.350 Euro) reduzieren möchtest, zahlst du nochmals zwischen 8 und 24 pro Tag extra.

Das Praktische: Asco Car Hire bietet einen Shuttle Service, der dich zu Beginn deiner Namibia Rundreise vom Flughafen abholt und am Ende auch wieder zurück bringt.

Hinweis: Die Wagen von Asco Car Hire sind alle mit GPS und einer Blackbox ausgestattet. Wenn du das Tempolimit überschreitest, fängt der Wagen permanent an zu piepen, bis du dich wieder an die Geschwindigkeit hältst. Das kann teilweise ziemlich nervig sein, da der Wagen nicht immer die tatsächlich erlaubte Geschwindigkeit als Referenz hat. Die Blackbox hingegen zeichnet alles auf und sollte es zu einem Unfall kommen, bei dem du zu schnell gefahren bist, musst du die Kosten komplett selbst tragen – in dem Fall greift die Versicherung nicht ein.

Übrigens: Wie auch in Südafrika, herrscht in Namibia Linksverkehr!

Das solltest du für deine Namibia Rundreise packen

Egal in welchem Monat du letztendlich nach Namibia reißt, benötigst du neben Sommersachen auch warme Klamotten. Denn sobald die Sonne untergegangen ist, wird es hier schnell kalt und das besonders in den Wintermonaten Juni und Juli. Achte zudem darauf, dass du Funktionskleidung einpackst, die sich sowohl bequem tragen lässt als auch für Aktivitäten draußen in der Natur geeignet ist – so sparst du dir eine Menge Gepäck und bist auch für deine Abenteuer richtig gekleidet!

Außerdem empfehlenswert ist spezielle Safarikleidung: Diese Anziehsachen haben eher natürliche Farben wie Beige oder Khaki, und somit wirst du von Tieren einerseits nicht so schnell entdeckt, und sendest andererseits nicht die falschen Signale. Nicht fehlen dürfen außerdem leichte, aber dennoch feste Wanderschuhe: Bei deinen Streifzügen durch den afrikanischen Busch bist du so wesentlich besser vor auf dem Boden kriechenden Tieren wie Skorpionen oder Schlangen, aber eben auch vor Verletzungen geschützt.

Lass dich bei Globetrotter für deine Namibia Rundreise beraten und ausstatten!

Am besten lässt du dich vor deiner Namibia Reise von echten Profis wie den Jungs und Mädels bei Globetrotter beraten. Hier bekommst du nicht nur eine riesige Auswahl toller Funktionsklamotten und diverser Ausrüstung für deine Abenteuer draußen in der Natur, sondern auch viele praktische Tipps.

Wusstest du beispielsweise, dass es Anziehsachen gibt, die bereits einen Mückenschutz integriert haben? Gibt es!

NosiLife* heißt diese geniale Technologie, die von der Marke Craghoppers ins Leben gerufen wurde. Dabei wird die insektenabweisende Technologie direkt in das Gewebe verwoben und schützt so permanent vor Insektenstichen, selbst nach mehrmaligem Waschen.

Gleiches gilt übrigens auch für Inlets: Hier bietet beispielsweise Cocoon einen leichten Reiseschlafsack mit insektenabwehrender Funktion*, dem Insect Shield. Selbst wenn du vor Ort Bettzeug vom Autovermieter gestellt bekommst, solltest du ein solches Inlett aus Hygienegründen mit nach Namibia nehmen. Alternativ kannst du es auch als leichten Reiseschlafsack für die heißen Nächte nutzen.

Es gibt aber noch weitere praktische Ausrüstungsgegenstände, wie eine Stirnlampe oder eine Outdoor-Leuchte, die über ein Solarpannel geladen wird. Ebenfalls nicht vergessen solltest du ein Fernglas, und auch hier wirst du bei Globetrotter entsprechend toll beraten!

Das solltest du für deine 9-tägige Namibia Rundreise einpacken:

Anziehsachen: für jedes Abenteuer passend angezogen
– 5 x T-Shirts und langärmelige Hemden*
– 1x warme Fleecejacke* oder Pullover
– 2x Wander- bzw. Reisehosen*
– 2x kurze Hosen oder Kleider*
– 1x winddichte und leichte Daunenjacke*
– 1x leichte Regenjacke*
– 10x Unterwäsche
– 4x Paar Socken
– 2x Paar Wandersocken*
– 1x Badehose oder Bikini
– 1x Paar Trekkingsandalen*
– 1x Paar leichte Wanderschuhe*
– ggf. Cappy* oder Sonnenhut, Mütze, leichte Handschuhe

Ausrüstung: bestens ausgerüstet für deine Namibia Rundreise
Kamera
Tagesrucksack*
Inlett*
Trinkflasche
Fernglas*
Stirnlampe*
Sonnenbrille*
Sonnencreme*
Moskitospray*
Adapter*
Reiseführer inkl. Safari-Guide*

Nice to have: coole Extras für deine Namibia Rundreise
Actioncam (zum Beispiel fürs Kajaken)
Outdoor-Leuchte mit Solarpannel*
Hängematte*
Emailletasse

 

Namibia Rundreise: die Strecken und Stopps im Überblick

Jetzt ist es endlich an der Zeit, uns die genaue Strecke deiner Namibia Rundreise anzuschauen! Insgesamt wirst du bei diesem Roadtrip knapp 2.400 Kilometer zurücklegen, bei 9 Tagen macht das im Schnitt ca. 260 km/Tag. Dabei entdeckst du auch ein paar der absoluten Highlights Namibias wie den Etosha Nationalpark und die Namib Wüste!

Tag 1: Windhoek – Waterberg Plateau Park
Strecke: 320 Kilometer
Fahrtzeit: 4 Stunden

Tag 2: Waterberg Plateau Park – Okaukuejo Resort (Etosha Nationalpark)
Strecke: 285 Kilometer
Fahrtzeit: 3,5 Stunden

Tag 3: Okaukuejo Resort – Olifantsrus Campsite (Etosha Nationalpark)
Strecke: ca. 180 Kilometer
Fahrtzeit: 6 Stunden

Tag 4: Etosha Nationalpark – Spitzkoppe
Strecke: 430 Kilometer
Fahrtzeit: 7 Stunden

Tag 5: Spitzkoppe – Swakopmund
Strecke: 300 Kilometer
Fahrtzeit: 4 Stunden

Tag 6: Swakopmund – Walfischbucht – Swakopmund
Strecke: 90 Kilometer
Fahrtzeit: 1,5 Stunden

Tag 7: Swakopmund – Namib Wüste
Strecke: 350 Kilometer
Fahrtzeit: 5 Stunden

Tag 8: Namib Wüste
Strecke: 130 Kilometer
Fahrtzeit: 2,5 Stunden

Tag 9: Namib Wüste – Windhoek
Strecke: 285 Kilometer
Fahrtzeit: 4 Stunden

Namibia Rundreise: Campingplätze und Unterkünfte im Überblick:

1. Nacht: Waterberg Plateau Campsite
2. Nacht: Okaukuejo Resort (NWR)
3. Nacht: Olifantsrus Campsite (NWR)
4. Nacht: Spitzkoppe Community Restcamp
5. & 6. Nacht: The Delight Hotel Swakopmund*
7. Nacht: Sesriem Campsite (NWR)
8. Nacht: Namib Dune Star Camp

Pro-Tipp: Buche deine Unterkünfte rechtzeitig!

Sobald du dich für eine Reise nach Namibia entschieden hast, solltest du deinen Roadtrip beginnen zu planen und die Unterkünfte deiner Namibia Rundreise buchen. Denn: Viele Unterkünfte sind besonders in der Hauptsaison schnell ausgebucht, dies gilt insbesondere auch für die Unterkünfte in den Nationalparks. Diese werden alle von den Namibian Wildlife Resorts (kurz NWR) gemanagt, und gehören zu 100% dem namibischen Staat.

Das hat leider zur Folge, dass die Anlagen und Campingplätze teilweise heruntergekommen sind und auch die Serviceeinstellung des Personals oftmals eher zu wünschen übrig lässt. Dennoch hast du keine Alternative: Es sind die einzigen Unterkünfte direkt in den Nationalparks. Bei allen anderen musst du die Parks zu den genannten Öffnungszeiten vor Sonnenuntergang verlassen und kannst auch erst nach Sonnenaufgang durchs Tor.

Los geht’s!

5 Stopps und unendlich viele Abenteuer: So sieht die perfekte Namibia Rundreise aus!

1. Stopp deiner Namibia Rundreise: Waterberg Plateau Park

Der erste Stopp deiner Namibia Rundreise führt dich zum Waterberg Plateau Park. Von Windhoek sind es ungefähr 320 Kilometer und du solltest rund 4 Stunden Fahrtzeit für die Strecke einplanen. Zunächst folgst du der B1 und biegst später auf die C22 und dann auf die D2512 ab.

Nach einer Stunde Fahrt kommst du an Okahandja vorbei. Hier wartet ein gutes Café, das Brew, auf dich, wo du dir einen leckeren Flat White für die restliche Strecke besorgen kannst! Außerdem befindet sich im Ort ein kleiner Spar Supermarkt, in dem du dich mit den ersten Lebensmitteln fürs Abendessen und Frühstück am darauffolgenden Tag eindecken kannst.

 

 

Wissenswertes über den Waterberg Plateau Park

Das Besondere am Waterberg Plateau Park ist die einzigartige Landschaft: Ähnlich wie in Kapstadt ragt hier ein riesiger Tafelberg mitten aus dem Nichts. Er umfasst eine Fläche von 400 km², ist etwa 50 km lang, bis zu 16 km breit und 200 Meter hoch – du kannst diesen riesigen Tafelberg bereits aus der Ferne sehen.

Während das Plateau selbst einer Busch- und Baumsavanne ähnelt, triffst du am Fuße des Wartenbergs fast schon auf eine tropische Vegetation. Dadurch begegnest du hier auch vielen wilden Tieren wie Elenantilopen, Gnus, Steinböcken, Impalas und Kudus. Aber auch Giraffen, Schakale, Geparde und Leoparden leben hier, genauso wie die seltenen Breitmaul- und Spitzmaulnashörner sowie Büffel! Zudem ist auch Namibias einzige Kapgeier-Kolonie am Waterberg zuhause.

 

 

Übrigens: Hinterm Waterberg beginnt die Kalahari, eine der größten Sandwüsten der Welt!

Leider hat der Waterberg aber auch geschichtlich eine besondere Bedeutung: Hier fand 1904 die Schlacht am Waterberg statt, bei der die Herero den deutschen Truppen unterlagen und anschließend nach Osten vertrieben wurden. Nicht nur das: Die meisten verhungerten und verdursteten anschließend elendig, da die Wasserversorgung von den deutschen Soldaten systematisch unterbrochen wurde. Dieses Vorgehen der Deutschen wird auch als erster Völkermord des 20. Jahrhunderts gesehen.

Übernachten im Waterberg Plateau Park

Entweder du übernachtest direkt im Park und zwar im Waterberg Resort der Namibian Wildlife Resorts, oder du begibst dich wie wir in die Waterberg Wilderness Private Nature Reserve. Diese befindet sich direkt am Fuße des Waterbergs und bietet neben Chalets in verschiedenen Lodges auch zwei schöne Campingplätze: die Waterberg Plateau Campsite und das Waterberg Andersson Camp.

Erstere befindet sich am Anfang des Tals und bietet 20 Plätze, zweitere ist weiter unten im Tal und bietet nur vier Plätze. Alle Plätze sind jeweils mit einer eigenen Toilette, Dusche und einer Art kleinen, überdachten Outdoor-Küche samt Tisch und Bank, Wasserhahn und einem Braai (Grill) ausgestattet. Richtig cool: Sie verfügen außerdem beide über einen kleinen Pool und du kannst hier sowohl Holz als auch Fleisch für ein leckeres Braai kaufen! Ein Stellplatz kostet jeweils 250 NAD.

Abenteuer im Waterberg Plateau Park

Der Waterberg ist ein Paradies für Tierfans, aber auch für Wanderungen bist du hier richtig: Sogar mehrtägige Hüttenwanderungen kannst du auf dem Plateau unternehmen! Oder du genießt einfach die tollen Aussichten, die dir hier überall geboten werden.

Begib dich auf die Suche nach wilden Nashörnern!

Das Waterberg Wilderness Private Nature Reserve bietet jeden Nachmittag sogenannte Rhino Drives an, bei denen du dich in einem Geländewagen samt einem Ranger auf die Suche nach Nashörnern begibst. Um daran teilnehmen zu können, solltest du vor 15 Uhr in der Reserve ankommen. Die Pirschfahrt dauert 2-3 Stunden und kostet 600 NAD pro Person.

Oder du nimmst morgens um 8 Uhr am Game Tracking teil. Dieses Tracking dauert 3-4 Stunden und du kannst es dir wie eine Art Mini-Walking-Safari vorstellen, bei der du dich zu Fuß auf die Suche nach den Nashörnern begibst. Dabei begegnest du mit ein wenig Glück nicht nur diesen seltenen Tieren, sondern auch Giraffen, Kudus, Oryx- oder Kuhantilopen. Für dieses Abenteuer zahlst du pro Person 550 NAD.

Wandere durch die Wildnis des Waterberg Plateau Parks

Im Waterberg Resort (NWR) selbst gibt es 9 kleinere Wanderwege, die du alle innerhalb eines halben Tages ablaufen kannst, besonders schön ist hier der Weg hoch zum Mountain View. Es gibt aber auch die Möglichkeit während der Trockenzeit (April bis November) mehrere Tage tatsächlich oben auf dem Plateau zu wandern. Hier kannst du entweder eine geführte Wanderung von 42 Kilometern im westlichen Teil des Parks unternehmen und läufst dabei drei bzw. vier Tage lang mit einem Ranger von Hütte zu Hütte.

Oder du stürzt dich allein in dieses Abenteuer und begibst dich auf eine rund 50 Kilometer lange Wanderung durch den südlichen Teil des Parks. Dabei wanderst du ebenfalls in drei bis vier Tagen von Hütte zu Hütte. Bei deinen Streifzügen kannst du auch Nashörnern oder Leoparden begegnen, weshalb die Wanderung nur auf eigene Gefahr unternommen werden kann.

Gestartet wird immer mittwochs, und es sind maximal 10 Wanderer pro Woche erlaubt. Während die geführte Wanderung in der Regel donnerstags startet. Egal für welche Option du dich entscheidest, musst du die Wanderung rechtzeitig bei den Namibian Wildlife Resorts reservieren und dein eigenes Equipment mitnehmen. Dazu gehören neben deiner Wanderausrüstung samt Schlafsack und Isomatte auch genügend zu essen! Wasser kannst du dir jeweils an den Hütten abfüllen.

Beobachte den Sonnenaufgang über der Kalahari

Auch die Waterberg Wilderness Private Nature Reserve bietet mehrere kurze Wanderwege von einem bis 5,5 Kilometern an. Besonders lohnenswert ist hier ein Aufstieg früh morgens zum Aussichtspunkt des History Paths, direkt bei der Waterberg Plateau Campsite. Für den Weg hoch zum Hügel brauchst du keine 15 Minuten und hast anschließend eine wirklich tolle Aussicht auf den Sonnenaufgang über den Waterberg und die Kalahari!

2. Stopp deiner Namibia Rundreise: Etosha Nationalpark

Vom Waterberg Plateau geht es am nächsten Tag weiter Richtung Etosha Nationalpark, einem der vielen Highlights deiner Namibia Rundreise! Dafür fährst du wieder zurück in Richtung B1 und folgst dieser zunächst bis nach Otjiwarongo. Hier solltest du unbedingt Halt machen und dich bei Theo’s Superspar für die kommenden Tage mit Lebensmitteln und zu trinken eindecken. Der Supermarkt ist wirklich groß und sehr gut sortiert!

Hinweis: Beim Rausfahren aus dem Etosha Nationalpark wirst du kontrolliert und musst alle tierischen Lebensmittel (Fleischprodukte, Eier, Käse, Milch, Joghurt und Co.) abgeben. Kaufe deshalb nicht zu viele solcher Lebensmittel ein oder versuche diese aufzubrauchen bevor du den Nationalpark wieder verlässt.

Von Otjiwarongo geht es dann über die B1 weiter nach Outjo und dann über die C38 nach Ombika. Hier durchfährst du das Anderson’s Gate, das südliche Eingangstor zum Etosha Nationalpark, und folgst der C38 weiter bis zum Okaukuejo Resort. Insgesamt sind es 285 Kilometer für die du ungefähr 3,5 Stunden Fahrtzeit einplanen solltest.

Wissenswertes über den Etosha Nationalpark

Der Etosha Nationalpark liegt am Nordwestrand des Kalahari-Beckens und ist DER Nationalpark Namibias! Er ist insbesondere bekannt für seine riesige Salzpfanne, der Etosha-Pfanne, die dem Park auch gleichzeitig seinen Namen verliehen hat. Etosha bedeutet so viel wie „großer weißer Platz“. Die Pfanne ist 4760 km² groß, hat eine maximale Breite von 55 Kilometern und eine Länge von bis zu 120 Kilometern!

Das Besondere am Nationalpark ist aber auch, dass es hier keine fließenden Gewässer gibt und die Tiere deshalb auf die Wasserlöcher angewiesen sind. Neben natürlichen Wasserstellen, wurden auch künstliche angelegt. Gerade zum Ende der Trockenzeit sammeln sich viele Tiere um diese künstlichen Wasserlöcher, da das Wasser an den anderen Stellen bereits versickert ist. Aus diesem Grund hast du in dieser Zeit richtig gute Chancen Tiere zu beobachten!

Auch die Vegetation im Park ist ganz unterschiedlich. Neben der Pfanne triffst du hier auf Grassavannen, Dornbuschsavannen und Baumsavannen. Kein Wunder: Der Nationalpark ist ganze 22.275 km² groß, das ist ungefähr eine Fläche wie das Saarland und die Rheinland-Pfalz zusammen! Unterschätze die Strecken innerhalb des Parks deshalb nicht, zumal du maximal nur 60 km/h fahren darfst, wahrscheinlich aber sogar nur mit 20-40 km/h unterwegs sein wirst. Vom zentralgelegenen Okaukuejo Resort zum westlich gelegenen Dolomite Resort sind es beispielsweise 160 Kilometer!

Bis 2014 war der Park übrigens noch zweigeteilt und nur der östliche Teil für Besucher zugänglich. Mit der Öffnung des Dolomite Resorts und der Olifantsrus Campsite wurde nun auch der weitaus wildere westliche Teil des Parks freigegeben – hier bist du noch so richtig Off The Path unterwegs!

 

Es gibt vier Eingänge in den Park:
– Anderson’s Gate (im Süden)
– Galton Gate (im Westen)
– King Nehale Gate (im Norden)
– Von Lindequist Gate (im Osten)

Der Haupteingang ist das Anderson’s Gate im Süden, dass du bequem über den kleinen Ort Ombika und die C38 erreichst. Diese führt übrigens in den Nationalpark hinein und ist noch bis zum Okaukuejo Resort, dem zentralen Camp des Etosha Nationalparks, asphaltiert. Das Von Lindequist Gate erreichst du ebenfalls sehr bequem über die B1 und die C38, allerdings liegt es im Gegensatz zum Anderson’s Gate nochmals 100 Kilometer weiter nördlich von Windhoek.

Diese Gebühren musst du zahlen:
– Erwachsene aus dem Ausland (nicht SADC): 80 NAD pro Tag
– Autos mit maximal 10 Sitzen: 10 NAD pro Tag

Als Ausländer, der nicht in einem der Staaten der Southern African Development Community (SADC) lebt, zahlst du eine tägliche Gebühr von 80 NAD. Außerdem musst du auch noch eine Gebühr für dein Auto zahlen, bei einem Wagen mit bis zu 10 Sitzplätzen sind das nochmals 10 NAD pro Tag. Wenn du also wie wir 3 Tage im Nationalpark bleibst, zahlst du zusätzlich zu den Kosten deiner Unterkunft zu zweit Gebühren in Höhe von 510 NAD – das sind ungefähr 30 Euro. Die Gebühren musst du zahlen, sobald du durch eines der Tore in den Nationalpark fährst.

Übernachten im Etosha Nationalpark

Ausschließlich die Namibia Wildlife Resorts (NWR) bieten Unterkünfte im Park selbst, alle anderen Lodges und Campingplätze befinden sich außerhalb des Parks. Um die Tiere an den Wasserlöchern auch bei Sonnenauf- und -untergang beobachten zu können, solltest du aber unbedingt im Park selbst übernachten. Denn Gäste außerhalb des Parks müssen sich an die Öffnungszeiten der Tore halten, welche erst nach Sonnenaufgang öffnen bzw. vor Sonnenuntergang schließen.

Insgesamt gibt es 6 Übernachtungsmöglichkeiten im Park:
Okaukuejo Resort (zentral)
Halali Resort (zentral)
Namutoni Resort (ganz im Osten)
Onkoshi Resort (ganz im Osten)
Olifantsrus Campsite (im Westen)
Dolomite Resort (ganz im Westen)

Die meisten Resorts bieten sowohl Campingplätze als auch Zimmer und Chalets. Während das Dolomite Resort und das Onkoshi Resort ausschließlich Chalets anbieten und die Olifantsrus Campsite ein reiner Campingplatz mit 10 Stellplätzen ist. Für diese Namibia Rundreise übernachtest du die erste Nacht im zentral gelegenen Okaukuejo Resort, und die zweite auf der Olifantsrus Campsite im Westen des Nationalparks.

Das Okaukuejo Resort

Das Okaukuejo Resort ist das größte im Etosha Nationalpark und bietet neben 37 Campingplätzen auch mehrere Doppelzimmer sowie Chalets, teilweise mit direktem Blick aufs Wasserloch! Für die Nacht auf dem Campingplatz zahlst du hier 300 NAD pro Person.

Auch wenn es hier nicht unbedingt sehr ruhig zugeht, lohnt sich eine Nacht im Resort, da das Wasserloch von den Tieren wirklich stark frequentiert und zudem nachts beleuchtet wird. Wir haben hier sowohl Zebras und Gnus, als auch Giraffen, Nashörner und sogar zwei Schakale beobachten können. Außerdem chillte die ganze Zeit ein riesiger Elefantenbulle am Wasserloch und es kamen gleich zwei Elefantenherden von über 10 Tieren vorbei – der Wahnsinn!

 

 

Die Olifantsrus Campsite

Die Olifantsrus Campsite ist im Vergleich viel ruhiger, schließlich können hier maximal 10 Camper über Nacht bleiben. Für die Nacht zahlst du hier pro Person auch etwas mehr, und zwar 350 NAD.

Das Wasserloch der Campsite ist wirklich besonders: Du erreichst es über einen Holzsteg, der Meter für Meter weiter nach oben geht, sodass du dich am Ende in einer kleinen Hütte über dem Wasserloch befindest. So schaust du auf die Tiere hinunter und kannst außerdem schon früh in der Ferne entdecken wie sie angelaufen kommen. Zudem kannst du auch nach unten gehen und die Tiere durch eine dicke Glasscheibe beobachten. So nah wie hier kommst du an kein anderes Wasserloch!

 

 

Die Olifantsrus Campsite hat aber leider eine traurige Vergangenheit: Hier wurden früher Elefanten hingerichtet, um den Bestand im Nationalpark zu kontrollieren. Die Tötungsanlage kann noch heute wie eine Art Freiluft-Museum betreten werden und sorgt für diese gewisse, gruselige Gänsehaut.

 

 

Self-Drive Safari im Etosha Nationalpark

Ähnlich wie auch im Kruger Nationalpark in Südafrika, kannst du den Etosha Nationalpark in deinem eigenen Auto entdecken. Dabei darfst du natürlich nicht aus deinem Auto aussteigen, oder eben nur an ausgewiesenen Stellen wie beispielsweise an eingezäunten Picknickspots.

Gerade wenn es für dich der erste Besuch in einem solchen Nationalpark ist und du zuvor noch nie auf Safari im afrikanischen Busch warst, ist es natürlich nicht ganz so einfach Tiere zu entdecken oder zu wissen, um welches Tier es sich nun genau handelt. Deshalb solltest du wie in der Packliste bereits erwähnt unbedingt ein Safari-Guide und natürlich ein gutes Fernglas dabei haben!

Wir haben in den drei Tagen nicht nur Tiere an den Wasserlöchern, sondern auch unterwegs beobachten können, darunter bestimmt über 20 Giraffen, mehrere Elefanten, Hunderte Springböcke, Impalas, Zebras, Gnus, Oryxantilopen und Strauße, aber auch ein paar Schakale und sogar ein Rudel Löwen und Paviane haben wir entdeckt!

Außerdem sind uns wirklich süße Erdhörnchen, witzige Warzenschweine, Tokos und Riesentrappen begegnet, die wie die Professoren unter den Vögeln wirken. Diese werden übrigens bis zu 1,30 Meter groß und wiegen je nach Geschlecht zwischen 6 und 19 kg – das macht sie zu einer der schwersten flugfähigen Vögel!

 

 

Hinweis: Vom NWR werden auch Game Drives angeboten, allerdings haben die Ranger nur wenig Kenntnis und oftmals werden hierfür riesige Lastwagen eingesetzt, weshalb wir dir von diesen abraten. Einzig interessant sind vielleicht noch die angebotenen Nachtfahrten (Night Drives).

3. Stopp deiner Namibia Rundreise: Grosse Spitzkoppe Nature Reserve

Vom Etosha Nationalpark geht es am vierten Tag deiner Namibia Rundreise weiter zur Spitzkoppe. Dabei legst du eine ordentliche Strecke zurück, denn erst einmal geht es von der Olifantsrus Campsite zum Galton Gate und raus aus dem Park – allein für diese Strecke von ungefähr 60 Kilometern solltest du ungefähr zwei Stunden Fahrtzeit einplanen.

Vom Galton Gate fährst du anschließend über die C35 bis ins kleine Örtchen Uis. Hier biegst du kurz auf die C36 und dann auf die D1930 ab. Später fährst du dann über die D3716 zur Grosse Spitzkoppe Nature Reserve. Die Strecke außerhalb des Parks beträgt ca. 370 Kilometer und du solltest mindestens weitere 5 Stunden Fahrtzeit für diese einplanen.

Insgesamt fährst du heute also 430 Kilometer und brauchst mindestens 7 Stunden. Versuche deshalb früh morgens loszufahren, um noch am frühen Nachmittag an der Spitzkoppe anzukommen und dir einen schönen Spot zum Campen suchen und den Sonnenuntergang entspannt beobachten zu können.

Namibia Rundreise Alternative: Madisa Camp* bei Twyfelfontein

Sollte dir die Strecke für einen Tag zu viel sein, kannst du auf dem Weg auch in Twyfelfontein Halt machen und von hier am nächsten Tag weiter zur Spitzkoppe fahren. Twyfelfontein ist bekannt für seine vielen und gut erhaltenen Felsmalereien. Außerdem leben hier in der Gegend Wüstenelefanten!

Ein guter Platz zum Übernachten ist das Madisa Camp* an der D2612. Es befindet sich knapp 50 Kilometer südöstlich von Twyfelfontein in einer wunderschönen Felslandschaft, bietet einen Pool und wird ab und zu sogar von den Wüstenelefanten besucht, denn es ist nicht umzäunt. Hier zahlst du für einen Stellplatz 190 NAD pro Person und Nacht, und bis zur Spitzkoppe benötigst du von hier nochmals 2,5 Stunden.

Wissenswertes über die Grosse Spitzkoppe Nature Reserve

Die Spitzkoppe ist ein wirklich markanter 1.728 Meter hoher Inselberg, nicht weit von Swakopmund. Ähnlich wie den Waterberg, entdeckst du sie schon aus der Ferne, denn sie überragt ihre Umgebung mit rund 700 Metern! Eben wegen ihrer beeindruckenden Form wird sie auch gerne mit dem Matterhorn in der Schweiz verglichen und das „Matterhorn Namibias“ genannt.

Die Spitzkoppe hat noch einen 1.584 Meter hohen Nebengipfel und außerdem gehören zur Berggruppe auch die Kleine Spitzkoppe mit 1.557 Metern Höhe, und die Schwarze Spitzkoppe mit einer Höhe von 1.178 Metern. Das Besondere ist außerdem, dass hier jahrtausendealte Felsmalereien gefunden wurden. Leider sind diese durch Vandalismus jedoch zum Großteil zerstört worden. Bekannt wurde die Spitzkoppe übrigens durch den Spielfilm 10.000 B.C.!

Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussehen mag, ist es wirklich schwer, auf die Spitzkoppe zu gelangen. So wurde sie auch erst im Jahre 1946 das erste Mal bestiegen. Dennoch ist das Gebiet vor allem bei Kletterern sehr beliebt und solltest du gerne klettern, kannst du dich hier wirklich austoben!

Tipp: Sollten keinen Wolken am Himmel sein, kannst du hier einen wirklich genialen Sternenhimmel beobachten!

 

 

Camping auf dem Spitzkoppe Community Restcamp

Das Besondere hier ist aber eigentlich die bizarre Landschaft und der wirklich geniale Campingplatz: Zwar gibt es insgesamt 31 Stellplätze, jedoch sind diese so gut verteilt, dass du hier mehr oder weniger alleine stehst. Einige der Plätze haben ein Braai oder eine kleine Toilette in der Nähe. Hier zahlst du 165 NAD pro Person die Nacht, pro Stellplatz sind maximal 8 Personen erlaubt.

Glamping an der Spitzkoppe: das Spitzkoppe Tented Camp

In der Grosse Spitzkoppe Nature Reserve befindet sich außerdem das Spitzkoppe Tented Camp mit 8 Luxuszelten. Diese bieten jeweils Platz für zwei Personen und ein eigenes Badezimmer samt heißer Dusche. Das geniale an diesen Zelten ist allerdings die Lage und der unfassbar schöne Ausblick raus in die Weite Namibias! Außerdem hast du hier auch Zugang zur Natural Arch, einem natürlichen Bogen und einem wirklich genialen Fotomotiv!

 

 

4. Stopp deiner Namibia Rundreise: Swakopmund

Von der Spitzkoppe geht es am nächsten Tag ganz gemütlich weiter nach Swakopmund. Wir würden dir allerdings empfehlen, nicht auf dem direkten Weg in die Stadt zu fahren, sondern über Henties Bay.

Von hier legst du noch einen Umweg in den Norden ein und begibst dich zur Skelettküste, bis hoch zur Cape Cross Seal Reserve. Danach fährst du zunächst über den gleichen Weg zurück und dann weiter nach Swakopmund. Für die komplette Strecke solltest du mindestens 4 Stundenfahrtzeit einrechnen, du legst rund 300 Kilometer zurück.

Tipp fürs Mittagessen: Auf dem Rückweg kannst du nochmals in Henties Bay Halt machen und im Restaurant GoFishy Mittag essen. Besonders lecker schmeckt hier der Kabeljau!

Namibias Skelettküste: der größte Schiffsfriedhof der Welt

Sobald du an Henties Bay vorbei gefahren bist, fährst du an der Küste entlang. Dieser Abschnitt bis zur Cape Cross Seal Reserve ist bereits Teil der berühmt-berüchtigten Skelettküste. Hier sind in den vergangenen Jahrhunderten unzählige Schiffe gestrandet, weshalb die Küste einem riesigen Schiffsfriedhof ähnelt – erst dieses Jahr im März lief hier ein Japanischer Trawler auf Grund!

Nicht nur wegen der Schiffswracke selbst heißt der Abschnitt Skelettküste: Die meisten Schiffbrüchigen, dich sich ans Ufer hatten retten können, sind später in der Wüste verdurstet. Zudem werden immer wieder Gerippe von Walen an Land gespült.

Der Norden der Skelettküste ist Teil des Namib-Skelettküste-Nationalparks. Dieses wiederum ist das größte Schutzgebiet Namibias und soll in Zukunft mit dem Etosha Nationalpark und dem geplanten Kunene-Volkspark zu einem der weltweit größten Nationalparks zusammengeschlossen werden.

Tipp: Kurz hinter Henties Bay befindet sich das Zeila Schiffswrack, das du bereits von der Straße aus sehen kannst. Dieser Fischtrawler lief im August 2008 auf Grund.

Cape Cross Seal Reserve: die größte Kolonie Südafrikanischer Seebären

Am Kreuzkap (Englisch Cape Cross) lebt eine der weltweit größten Kolonien an Südafrikanischen Seebären – bis zu 250.000 Tiere sollen es sein! Das Besondere: Du kannst dieser Kolonie wie nirgendwo sonst sehr nahe kommen. Ein Holzsteg führt mitten durch die Kolonie hindurch und teilweise liegen die Tiere sogar auf dem Steg.

Auch hier zahlst du pro Person 80 NAD Eintritt sowie eine Gebühr von 10 NAD pro Auto. Bei zwei Personen in einem Wagen kommst du also auf 170 NAD.

Aber sei gewarnt: Der Geruch ist hier nicht leicht zu ertragen. Außerdem entdeckst du zwischen den vielen Robben leider auch immer wieder tote Tiere.

 

 

Wissenswertes über Swakopmund

Nach deinem kleinen Roadtrip entlang der Skelettküste erreicht du Swakopmund wahrscheinlich gegen Nachmittag. Swakopmund ist die viertgrößte Stadt Namibias (auch wenn man häufig liest, sie sei die zweitgrößte) und hier entdeckst du noch überall deutsche Straßennamen und Schilder aus der Kolonialzeit: ob die Lazarettstraße, Konditoreien, Apotheken oder eben ein Brauhaus. Aber auch die Häuser selbst erinnern an die vergangene Zeit, denn hier reihen sich zum Teil alte und wirklich schöne Kolonialgebäude im wilhelminischen Stil nebeneinander.

 

 

Das Besondere ist, dass Swakopmund oftmals unter einer dicken Nebelschicht hängt, was eine ziemlich mystische Stimmung erzeugt. Grund ist die Lage zwischen Namib Wüste und Atlantik: Hier trifft regelmäßig heiße und trockene Wüstenluft auf die kalte Luft des Atlantiks, verursacht durch die Benguela-Strömung. Das lässt diesen extrem feuchten Nebel entstehen.

Die Wüste beginnt hier auch direkt hinter der Stadt und sobald du aus Swakopmund Richtung Süden rausfährst, kommen dir die Dünen der Namib entgegen. Ein wenig erinnert das tatsächlich an Dubai, nur eben ohne die ganzen Hochhäuser und Superlativen.

Übernachtung im The Delight Hotel Swakopmund*

Ein wirklich cooles Hotel ist das The Delight Hotel Swakopmund*. Es liegt sehr zentral mitten in der Stadt und von hier kommst du überall bequem zu Fuß hin. Die Zimmer sind groß und sehr modern eingerichtet, hier kannst du wirklich gemütlich übernachten. Auch der Rest des Hotels hat eine coole, moderne Einrichtung.

Das Beste ist aber wohl, dass du hier ein richtig gutes Frühstück serviert bekommst! Neben Brötchen und leckerem Brot, gibt’s frisch gemachtes Omlette, Käse, Aufschnitt, frisch gepresste Säfte und sogar Prosecco und Austern – solltest das Verlangen nach einem etwas dekadenteren Start in den Tag haben. Richtig praktisch ist zudem, dass du dein Auto sicher im abgesperrten und überwachten Hinterhof des Hotels parken kannst.

 

 

Cafés und Restaurants in Swakopmund

In Swakopmund kannst du deine kleine Camping-Küche einmal kalt lassen und eines der vielen leckeren Restaurants besuchen. Besonders empfehlen können wir hier das Brewer & Butcher, in dem du neben richtig leckeren Steaks auch leckeres selbstgebrautes Bier in wirklich cooler Atmosphäre bekommst. Saftige und superleckere Burgerkreationen werden hingegen bei The Royal Bull serviert.

Außerdem befindet sich in Swakompund noch ein richtig gutes Café: Slowtown Coffee Roasters and Coffee Shop. Hier bekommst du sehr guten Speciality Coffee aus eigener Röstung und kannst auch Kaffeezubehör wie die AeroPress kaufen – auch die Einrichtung ist cool! Wir haben uns hier gleich mehrmals einen Flat White besorgt und uns mit Bohnen für den Rest unserer Namibia Rundreise versorgt.

 

 

Sonnenaufgang über den Dünen

Wenn du Swakopmund Richtung Süden entlang der B2 verlässt und rund fünf Minuten fährst, kommt nach ungefähr 8 Kilometern auf der linken Seite eine Art Parkplatz, zudem eine unbefestigte Straße führt. Wenn du hier früh morgens hinkommst und auf die Düne hinter dem Parkplatz hochläufst, kannst du einen spektakulären Sonnenaufgang über den dahinter liegenden Dünen erleben!

Hier die genauen Google-Koordinaten: -22.7481905, 14.5392549

 

 

Ausflug nach Walfischbucht zum Kajaken mit Robben

Ein wirklich besonderes Abenteuer wartet in Walfischbucht (Walvis Bay) rund 45 Kilometer südlich von Swakopmund auf dich: Hier kannst du mit wilden Robben kajaken gehen! Angeboten wird dieses unvergessliche Erlebnis von Pelican Point Kayaking.

Gestartet wird entweder um [7:45] Uhr (September bis April) oder um [8:30] Uhr (Mai bis August) und zunächst fährst du mit einem 4×4 entlang einer echt geniale Strecke bis zum sogenannten Pelican Point. Dieser befindet sich ganz am Ende der Lagune und auf dem Weg kommst du bereits an unzähligen Flamingos, Pelikanen und Kormoranen vorbei, aber auch an teilweise richtig pinken Salzfeldern. Dabei wird ein Großteil der Strecke auf Sand gefahren, was bereits ein echtes Abenteuer ist!

 

 

Nach ca. einer Stunde wird dann in die Kajaks gewechselt, natürlich bekommst du dazu auch Paddel, eine Schwimmweste und eine Art Anzug ausgehändigt, der dich vorm Wasser schützen soll. Aber Achtung: Wasserdicht ist dieser nicht! Und dann geht es auch schon ab ins Wasser und zu den ersten Robben, die bereits voller Neugierde zu dir ins Meer stürmen!

Fast zwei Stunden paddelst du nun immer entlang der Küste übers Meer und gefühlt kommt alle 2 Kilometer eine neue kleine Robbenkolonie, die sich ins Wasser stürzt, um dein Kajak und dich auszuchecken. Schließlich leben auch hier an die 50.000 Tiere!

Ich kann auch gar nicht in Worte fassen, wie unfassbar schön und genial dieses Erlebnis ist! Die Robben haben keinerlei Angst, sondern sind im Gegenteil super neugierig, schauen dich direkt an und knabbern zum Teil auch an deinem Paddel – der Wahnsinn!

Anschließend gibt es noch Tee, heiße Schokolade, Wasser, Kekse und Sandwiche bis es gegen 12-13 Uhr wieder auf abenteuerliche Weise zurück Richtung Stadt geht. Dieses Abenteuer kostet pro Person 700 NAD, am besten reservierst du deine Tour über die Webseite des Anbieters im Voraus.

Für alle Wasserratten: Surfen entlang der Skelettküste

In Walfischbucht befindet sich übrigens Namibias einziger Hochseehafen, und die Lagune eignet sich auch perfekt zum Kite- oder Windsurfen! Während hier an der Donkey Bay außerdem ideale Surfbedingungen herrschen. Eigentlich findest du sogar entlang der gesamten Skelettküste gute Surfspots: So gibt es zwischen Walfischbucht und Swakopmund einige geniale Beach Breaks, darunter Guns und Thicklip, aber auch Rief Breaks wie Wreck, Lockjoint oder Tiger Reef. Besonders bekannt ist allerdings Skeleton Bay nördlich von Lüderitz, die als die längste linkslaufende Welle der Welt über sandigem Boden gilt!

Extra-Tipp: 4×4 Abenteuer in Sandwich Harbour

Rund 42 Kilometer südlich von Walfischbucht befindet sich Sandwich Harbour, auch hier kommen die Dünen direkt ans Meer. Einige Anbieter organisieren 4×4 Touren durch diese faszinierende Landschaft, bei denen du mitfahren kannst. Dabei bretterst du direkt am Strand entlang und auch über die Dünen selbst! Beim Anbieter Sandwich Harbour 4×4 kostet eine solche Tour beispielsweise zwischen 1.500 und 1.700 NAD pro Person, je nachdem, ob du dich für eine Ganz- oder Halbtagestour entscheidest.

Solltest du sehr – und ich meine nun wirklich sehr – erfahren und bereits öfters über Sand und Dünen gefahren sein, kannst du hier auch alleine mit deinem 4×4 Mietwagen entlang fahren. Allerdings musst du die Gezeiten beachten und solltest dabei nicht in die Dünen selbst reinfahren, hier sind schon einige Leute stecken geblieben oder haben sich in diesem unendlichen Sandmeer verirrt!

Hierfür fährst du bis zum Ende der D1986 und anschließend immer am Strand entlang oder ein paar Hundert Meter weiter Inland. Die ersten 5 Kilometer sollten unproblematisch zu fahren sein, danach wird es allerdings anspruchsvoll. Stürz dich also nur allein in dieses Abenteuer, wenn du dir absolut sicher bist und die nötige Erfahrung hast – besser ist es, du schließt dich einer Gruppe oder einem erfahrenen Guide an!

5. Stopp deiner Namibia Rundreise: die Namib Wüste

Von Swakomund (oder von Walfischbucht) setzt du deine Namibia Rundreise fort und fährst nun in die Namib Wüste. Insgesamt legst du heute wieder einiges an Strecke zurück, denn bis nach Sesriem, deinem heutigen Ziel, sind es knapp 350 Kilometer. Plane für diese mindestens 5 Stunden Fahrtzeit ein.

Zunächst folgst du hierfür wieder der B2, bis diese auf der C14 bzw. der M36 weitergeht. Dieser Straße folgst du nun bis nach Solitaire, biegst hier auf die C19 ab und fährst dann weiter über die D826 bis nach Sesriem.

Tipp: Am besten deckst du dich in Walfischbucht nochmals mit Lebensmitteln ein, denn hier findest du gleich mehrere große Supermärkte. Direkt hinterm Kreisel, bei dem die B2 zur C14 wird, befindet sich beispielsweise auf der rechten Seite ein Einkaufszentrum mit einem großen Checkers.

Für uns zählt diese Strecke übrigens zu den schönsten dieser Namibia Rundreise: Du fährst durch Wüste und Mondlandshaften mit Canyons, aber auch durch einsame Savannenlandschaften. In der Ferne erstrecken sich die Hakosberge, darunter auch der Gamsberg, ein 2.347 Meter hoher und wirklich beeindruckender Tafelberg.

Du kommst zudem am Tropic of Capricorn (Wendekreis des Steinbocks) vorbei. Er ist der südliche Wendekreis und der südlichste Breitenkreis, an dem die Mittagssonne noch im Zenit steht – und das in der Regel nur am 21. oder 22. Dezember zur Sommer- bzw. für uns zur Wintersonnenwende. Sobald du dich von hier nur ein paar Zentimeter weiter nach Süden bewegst, wirft die Sonne zur Mittagszeit keine senkrechten Schatten mehr. Letztendlich entscheidet sich die Sonne an dieser Stelle also aus Erdpespektive wieder in Richtung Europa zurückzukehren. Außerdem sind es von hier dann noch 2.609 Kilometer bis zum Äquator – ziemlich spannend also!

Nicht nur die Landschaften und der Fakt, dass du den südlichen Wendekreis durchschneidest, machen diese Strecke so besonders, sondern auch die vielen wilden Tiere, denen du begegnest. Wir haben nämlich einige davon während der Fahrt beobachten können: Oryxantilopen, Zebras, Strauße, Kudus und Warzenschweine – von anderen Reisenden haben wir erfahren, dass sie sogar Giraffen in der Nähe von Solitaire entdeckt haben!

 

 

Wissenswertes über die Namib Wüste

Mit einem Alter von etwa 20 Millionen Jahren zählt die Namib als die älteste Wüste unserer Erde. Nicht nur das, auch ihre Lage direkt am Atlantik macht sie zu einer ganz besonderen Wüste, denn: Es gibt eigentlich nur drei solcher Küstenwüsten weltweit! Neben der Namib gehören dazu die Atacama-Wüste an der chilenischen und
peruanischen Küste sowie die Sonora-Wüste, die sich von Mexiko bis nach Arizona und Kalifornien erstreckt.

Insgesamt hat die Namib eine Länge von 2.000 Kilometern und eine Breite von etwa 160 Kilometern. Im Norden grenzt sie an die Skelettküste, in der Mitte an Walfischbucht und im Süden an den Tsau-ǁKhaeb-(Sperrgebiet)-Nationalpark, einem ehemaligen Diamantenfördergebiet. Wie für Wüsten üblich, kann es auch in der Namib zu extremen Temperaturschwankungen von bis zu 70°C zwischen Tag und Nacht kommen.

Sesriem: das Tor zum Sossusvlei und Deadvlei

Besonders bekannt ist die Namib auch für das Sossusvlei und das dahinter liegende Deadvlei, beige Salz-Ton-Pfannen. Sicherlich kennst du das typische Namibia-Bild vom toten Baum auf einer Salzkruste mit einer riesigen roten Düne im Hintergrund – das ist genau der Ort. Die Pfannen befinden sich rund eine Stunde Fahrt von Sesriem entfernt im Namib-Naukluft Nationalpark, weshalb es auch hier wieder Sinn macht, auf einem Campingplatz des NWR zu übernachten.

Die ersten 60 Kilometer der Straße zum Sossusvlei sind mittlerweile geteert, sodass du auch mit einem gewöhnlichen 2×4 Auto hinkommst. Die letzten 5 Kilometer zur Pfanne dürfen und können jedoch nur mit einem Geländewagen (4×4) befahren werden, oder du läufst die Strecke zu Fuß. Alternativ wird vom NWR auch ein Shuttle Service angeboten, der dich für 180 NAD vom Parkplatz zum Sossusvlei und wieder zurück bringt.

Vom Sossusvlei läufst du über eine kleine Düne und dann erstreckt sich vor dir das noch beeindruckendere Deadvlei. Dieses wird besonders von den abgestorbenen Kameldornbäumen geprägt, deren fast schwarze Farbe einen krassen Kontrast zum hellen, rissigen Lehmboden der Pfanne und dem leuchtenden Orange der Sanddünen bietet.

Natürlich sind es aber auch eben diese wunderschönen orangenen bis roten Sanddünen, die diesen Ort so bekannt gemacht haben. Dazu zählt zum einen die Düne 45, die nach 45 Kilometern auf der Straße zwischen Sesirem und dem Sossusvlei erscheint, und der perfekte Ort ist, um den Sonnenaufgang über der Namib zu erleben. Um ganz nach oben auf die Düne zu kommen, musst du allerdings einen Höhenunterschied von rund 170 Meter überwinden und zwar über sehr feinen Sand und bei ziemlich kalten Morgentemperaturen.

Außerdem bekannt ist die Düne „Big Daddy“ (manchmal auch „Crazy Dune“ genannt), die sich am südöstlichen Rand des Deadvlei befindet und als höchste Sanddüne der Welt gilt – bis zu 350 Meter ragt diese in die Höhe! Gegenüber befindet sich außerdem die etwas kleinere „Big Mama“, die du ebenfalls besteigen kannst.

Hinweis und Tipp: Es dürfen nicht alle Dünen bestiegen werden, sondern nur ausgewiesene. Außerdem solltest du genügend Wasser für deinen Ausflug ins Sossusvlei und Deadvlei mitnehmen!

Extra-Tipp: Über der Namib und dem Sossusvlei werden auch Heißluftballonfahrten zum Sonnenaufgang angeboten, wie beispielsweise von Namib Sky Ballon Safaris. Allerdings kostet dieses besondere Abenteuer gleich 6.950 NAD pro Person, also umgerechnet etwas mehr als 400 Euro.

Der Sesriem Canyon

Nur rund vier Kilometer südlich vom kleinen Örtchen Sesriem befindet sich der schöne Sesriem Canyon, der vom Fluss Tsauchab in die Wüste geschnitten wurde. Der Canyon ist ungefähr 5 Millionen Jahre alt, ein Kilometer lang und bis zu 30 Meter tief. An manchen Stellen ist er nur zwei Meter breit, was ziemlich cool aussieht!

Übernachten in der Namib Wüste: die Sesriem Campsite (NWR)

Die Sesriem Campsite (NWR) befindet sich als einziger Campingplatz direkt im Namib-Naukluft Nationalpark. Der große Vorteil an diesem Campingplatz ist, dass du als Gast eine Stunde früher durch das innere Parktor zum Sossusvlei gelassen wirst. So schaffst du es beispielsweise auch, die Düne 45 zum Sonnenaufgang zu erreichen.

Wie die meisten der NWR-Campsites ist auch die in Sesriem nicht besonders schön, es ist wirklich die Lage im Park, weshalb du dich hier einquartieren solltest. Aber genau deshalb ist die Camspite auch schnell ausgebucht. Deshalb solltest du deinen Stellplatz rechtzeitig reservieren! Der Campingplatz bietet 44 Stellplätze und sechs weitere Notplätze. Hier zahlst du pro Person 350 NAD die Nacht.

Namib Dune Star Camp: das Hotel mit den meisten Sternen der Welt!

Nach deinen Abenteuern rund um Sesriem und dem Sossusvlei steht die letzte Nacht deiner Namibia Rundreise an und die verbringst du in keinem anderen Hotel, als dem mit den meisten Sternen der Welt, und zwar im Namib Dune Star Camp!

Dabei spreche ich nun von tatsächlichen Sternen, denn im Namib Dune Star Camp kannst du direkt unter freiem Himmel übernachten und das nicht etwa in einem Zelt samt Schlafsack, sondern in einem richtig Bett unter einer gemütlichen dicken Decke!

Das Camp gehört zur Namib Desert Lodge* und ist Teil der Gondwana Collection Namibia, zu der auch das The Delight Hotel Swakopmund* zählt. Insgesamt hat das Camp acht Bungalows, die in einer langgezogenen S-förmigen Linie aufgestellt wurden und somit alle einen genialen Blick in die noch genialere Landschaft bieten. Jeder Bungalow ist mit einer Terrasse, einem Doppel- und einem Einzelbett sowie mit einem eigenen kleinen Badezimmer ausgestattet. Das Besondere ist, dass du das Doppelbett komplett raus auf die Terrasse des Bungalows schieben und somit draußen schlafen kannst!

Da sich das Camp in der Namib Wüste und am Rande des Namib-Naukluft Nationalparks befindet, kannst du hier einen absolut genialen Sternenhimmel beobachten – sogar die Milchstraße ist mit bloßem Auge erkennbar! Ich habe wirklich noch nie einen so unfassbar schönen Sternenhimmel wie hier gesehen und die Nacht im Namib Dune Star Camp zählt zu meinen bisher unvergesslichsten – hier wird das Übernachten zu einem echten Abenteuer!

Nicht nur das: Hier kannst du die Stille förmlich hören, es ist wirklich unglaublich. Ich erinnere mich noch, wie ich morgens draußen im Bett saß und sah, wie sich vor mir erst ein, und dann mehrere Grashalme im Wind bewegten, hören tat ich aber nichts. Kein einziges Geräusch, nur die Stille. Die Stille der Wüste. Das habe ich so vorher noch nie erlebt und werde ich nie vergessen.

Eine Nacht im Namib Dune Star Camp kostet inklusive einem tollen Frühstück in der Namib Desert Lodge am nächsten Morgen ab 1.780 NAD, das sind etwas mehr als 100 Euro pro Person und ein absolut fairer Preis für so ein eigentlich unbezahlbares Erlebnis.

 

 

Das Ende deiner Namibia Rundreise: zurück nach Windhoek

Vom Namib Dune Star Camp geht es am letzten Tag deiner Namibia Rundreise nach dem Frühstück zurück nach Windhoek. Hierfür fährst du zunächst wieder über die C19 nach Solitaire, und anschließend ein kurzes Stück über die C14. Von dieser geht es weiter über die D1275 und die D1261, bis du auf der C24 und später auf der B1 Richtung Windhoek landest. Für die Strecke solltest du knapp vier Stunden Fahrt einplanen, denn du legst 285 Kilometer zurück.

Nachdem du deinen Mietwagen wieder abgegeben und vom Shuttle Service zum Flughafen gebracht wurdest, endet deine Namibia Rundreise nun wirklich und du fliegst mit der Abendmaschine zurück nach Hause.

Hinweis: Solltest du deinen Wagen auch bei Bei Asco Car Hire mieten, musst du spätestens um [16:30] Uhr zurück sein, denn sie schließen um 17 Uhr.

Namibia: ein Land voller unvergesslicher Momente!

Bereits nach den ersten Hundert Kilometern unserer Namibia Rundreise stand für Line und mich fest: Wir kommen nochmal wieder, nochmal zurück ins Land der Weite. Ins Land voller Abenteuer und unvergesslicher Momente. Ins Land des Sandes, der Sterne und der hörbaren Stille.

Disclaimer: Diese Reise wurde unterstützt von Globetrotter, Asco Car Hire und dem Namibia Tourism Board. An dieser Stelle möchten wir auch ein großes Dankeschön an Globetrotter aussprechen, für die Möglichkeit Teil der „Ab in den Süden“-Kampagne zu sein und gemeinsam dieses wunderbare Land entdeckt haben zu dürfen!

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2 Kommentare zu „Ab in den Süden: 9 Tage Abenteuer mit Globetrotter in Namibia!